ELMO QBiC MS-1 – der etwas andere Blickwinkel

Im ersten Teil habe ich Euch die QBiC ja schon vorgestellt. Hier sind unsere Erfahrungen mit dem guten Teil:
Erst einmal ist die Bedienung kinderleicht, oft hatte meine fast 10jährige Enkeltochter die Kamera in der Hand und hat einfach so ohne Verbindung mit dem Handy drauflos geknipst oder gefilmt. Auch meine 15jährige Tochter kam super damit zurecht und wir haben dann zu Hause immer geschmunzelt und gestaunt, was da so für Bilder und Filmchen entstanden. Hier mal ein Beispielfoto, welches meine Tochter im Tierpark schoss. Durch die Weitwinkelfunktion von 135°, 165° oder 185° bekommt man viel drauf aufs Bild und hat dazu noch sehr ungewöhnliche Perspektiven.

Die Cam ist so leicht (93g) und so klein (54,4 x 61,2 x 40,1 mm), dass sie wirklich in jede Hosentasche passt. Ich mag es total, sie in der Hand zu halten, sie ist ein richtiger Handschmeichler;-)
Professioneller und genauer werden die Fotos natürlich, wenn man die Kamera mit dem Smartphone verbindet.
Dazu wird an beiden Geräten WLAN aktiviert, hat man die QBiC-App heruntergeladen, werden beide Geräte ohne Probleme verbunden.

Nun sieht man genau, was man gerade aufzeichnet und kann auch alle möglichen Einstellungen an der Cam vornehmen. So ist es zum Beispiel möglich, zwischen 3 verschiedenen Weitwinkelgraden zu wählen, Serien- oder Intervallaufnahmen zu machen, Selbstauslöser, Helligkeit, Weißabgleich, Bildstabilisator und Videoqualität sind einstellbar.
Mittels Clip wird die Kamera mit dem Handy verbunden, bei meinem wirklich sehr flachen Sony Z2 hängt der Clip etwas locker, beim iPhone passt er besser.

Die Qualität der Fotos und Filme ist gut. Beonders beeindruckt war ich von den Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, da kommt noch ein Video, welches ich hier einbinden werde. Das beweist, dass die Kamera eine vollwertige Actioncam ist. Bei Dunkelheit und starkem Gegenlicht kam die Kamera dagegen an ihre Grenzen. Weder Film noch Foto konnten hier überzeugen.

Der fest verbaute Akku hat den Nachteil, dass man keinen Ersatzakku einstecken kann. Behelfen kann man sich durch die mobilen Ladegeräte, die es jetzt überall zu kaufen gibt, hier hatten wir mal eins vorgestellt.
Allerdings ist die Akkulaufzeit der QBiC mit durchschnittlich 1 Stunde und 45 Minuten auch nicht so schlecht. Trotzdem wäre ein austauschbarer Akku meiner Meinung nach die bessere Option. 
Das Übertragen der Aufnahmen gelingt am schnellsten über das mitgelieferte USB-Kabel am Computer.
Man kann seine Werke natürlich auch ganz einfach über das Smartphone auf sozialen Plattformen (z.B. Facebook) oder per mail teilen.
Leider haben wir schon ein Ersatzteil nachbestellen müssen. Das ist aber unsere eigene Schuld, wir möchten diese Erfahrung trotzdem mit Euch teilen, damit Ihr besser aufpasst. 
Auch auf unserem Video erkennt man auf den letzen Filmen und Bildern oft einen oder mehrere Flecke… Meine Tochter hat dann gesehen, dass auf der vorgewölbten Linse eine Schramme ist. Nicht doll, nicht gleich sichtbar, aber doch mit großen Auswirkungen. Je nach Lichteinfall beeinflusst diese Schramme die Qualität der Bilder sehr. Hier seht Ihr die Flecke in der Mitte nahe der Fliege und an der letzten Blume unten.
Hier wird es noch deutlicher, rechts die Schatten in den Bäumen.

Der Hersteller verweist extra darauf, die Kamera bei Nichtgebrauch immer mit der Schutzkappe zu versehen. Leider hatte ich vergessen, das den Kindern auch zu sagen und naja, sie sind geklettert, haben die Kamera auch ohne Schutzkappe in den Rucksack verstaut…. Wie gesagt, selbst schuld! Und nun kommt aber das richtig, richtig Gute an der Geschichte! Im Gegensatz zu einer normalen Kamera, die dann Schrott wäre oder einer Spiegelreflex, wo dann das teure Objektiv nicht mehr zu gebrauchen ist, sitzt auf der Linse eine Linsenabdeckung, die man als Ersatzteil bekommt und selbst austauschen kann – puuh, Schwein gehabt und so schnell passiert uns das nicht wieder!
Alles in allem sind wir mit der Kamera zufrieden. Ungeahnte Perspektiven tun sich da auf, die Super-Weitwinkelfunktion ist einfach nur klasse! Als Action- und Spaßkamera kann ich sie gut empfehlen, wer Schnappschüsse liebt, ist hier richtig gut bedient! Für 249,00 Euro ist sie aber kein Schnäppchen. Gewünscht hätte ich mir ein günstiges Bundle von Kamera und Zubehör, z.B. Saugnapfhalterung oder Gürtelbefestigung. Auch wäre es doch sehr von Vorteil, wenn ELMO gleich beim Kauf einer Kamera die passende Micro-SD Karte anbietet.
Nun warte ich noch auf die Freischaltung meines Videos durch Elmo. Leider waren 10 Tage zum Testen und zum Schneiden der Filmchen und Fotos sehr kurz bemessen, zumindest, wenn man voll berufstätig ist. Dank an meine Töchter Ilka und Wencke, an Jens und an meine Enkeltochter Tessa, die auch mit gefilmt und fotografiert hat. Wir haben kein Meisterwerk abgeliefert, waren aber mit Herzblut dabei – zählt das auch? 😉
Herzlichen Dank an ELMO für diesen tollen Test.

Hier geht es zu dem 1. Blogbericht über die ELMO QBiC MS-1

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5 Kommentare

  1. Hi Antje- und ob das zählt! Ich finde deinen Bericht super gelungen und die Flecke hätte ich ehrlich gesagt gar nicht bemerkt. Sieht fast wie kleine Schatten aus. Das Problem mit der Zeit hatten wir auch- ich fands auch viel zu kurz. Das Video und auch den Bericht hat jetzt meine Tochter übernommen und beides kommt erst morgen. Liebe Grüsse Silvia

  2. Danke hatte eine super Reise =P
    Danke, freut mich dass sie dir gefallen. Ich finde die Farbe auch super =)

    Sehr coole Fotos und klasse mal die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
    Die Kamera sieht und klingt echt top =)

  3. Wahnsinn, was damit für Bilder entstehen :o) Und hättest Du nicht darauf hingewiesen, mir persönlich wäre es gar nicht aufgefallen mit den Schatten!!! Das Geißlein ist ja mal mega :o) Aber so richtig überzeugen kann diese wohl nicht… Schade das keine tollen Bilder bei Nacht entstehen und die Akkulaufzeit finde ich persönlich viel zu gering… nicht mal 2 Stunden wenn man bedenkt das diese Zeit nichts ist, wenn man unterwegs ist… Mmmhhh schwierig ;o)

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